In Shanghai angekommen

Nach den ersten drei Monaten in Shanghai sollte ich mich mal wieder melden. Viel freie Zeit hatten wir nicht bisher. Nach der Anreise stand erst mal die Übergabe von meinem Vorgänger an, das hieß dann zwei Wochen Reise durch China und Japan mit vielen Abschieds- und Willkommensdinnern. Wie es hier so üblich ist, waren dabei die nichtalkoholischen Getränke nur wenig gefragt. Auch danach war mein Terminkalender mit Besprechungen, Telefonkonferenzen und Besuchern gut gefüllt, gearbeitet wird zwischendurch, abends und am Wochenende. Um mal was von Shanghai zu sehen, hat die Zeit bisher noch nicht gereicht, aber das Jahr hat ja auch erst angefangen.
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Reha

Hallo zusammen,

nach fast drei Wochen möchte ich aus der Reha berichten. Die Sozialberaterin im Klinikum Basel hat mir die Rehaklinik in Seewis im Prättigau (Kanton Graubünden) empfohlen, und ich muss sagen, das ist ein Volltreffer. Es ist eine kleine Reha mit nur 70 Patienten, aber 80 Angestellten, die auf Herzerkrankungen spezialisiert ist.
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Herzoperation ist gelungen

Etwas später als erwartet melde ich mich mit einem ersten Bericht nach der Operation am Dienstag, den 10. September. Gegen 11:00 Uhr bekam ich eine Beruhigungsspritze, danach war ich noch eine Zeit lang wach und hing meinen Gedanken nach, irgendwann bin ich wohl eingeschlafen und meine nächste Erinnerung – sehr unscharf – sind mehrere Krankenpfleger an meinem Bett, die versuchen, mich zu beruhigen. Dazwischen lag dann die Operation, die ab 14 Uhr etwa 4 Stunden gedauert hat, und bei der mein Körper bis auf 25°C abgekühlt wurde, damit der Ersatz der Aorta bei stehendem Blutkreislauf ohne Schäden durchgeführt werden konnte.
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Vor der Operation

Ich schreibe jetzt schon aus dem Krankenhaus. Morgen ist der grosse Tag! Das letzte Wochenende haben wir im Wesentlichen mit dem Einkaufen von Sportkleidung für die Reha und Packen verbracht. Nach dem Frühstück ging es dann ins Krankenhaus für letzte Voruntersuchungen und Vorbereitungen. Der vorerst letzte Programmpunkt heute war das Gespräch mit dem Chirurg, Professor Dr. Eckstein. Ich bin selbst erstaunt, wie gelassen ich auch jetzt noch bin. Keine Aufregung, keine Angst! Wenn alles normal läuft, kann ich mich am nächsten Wochenende wieder melden, dazwischen wird es wohl eine harte Zeit.

China – Ten Years After

Fast genau 10 Jahre nach unserem Wegzug aus China haben wir wieder einen Urlaub in China verbracht. Die ersten Eindrücke konnte ich in Beijing (Peking) gewinnen. Erst einmal war ich über die kristallklare Luft erstaunt, aber da hatten wir wohl Glück, weil es am Tag davor stark geregnet hatte. Insgesamt ist die Stadt viel bunter und lebendiger geworden. Richtig begeistert war ich vom modernen U-Bahn-Netz, damit kann man sich in der ganzen Stadt schnell und günstig bewegen; die Fahrt kostet nur 2 CNY (etwa 20 Eurocent). Dafür ist Essen im Restaurant richtig teuer geworden, das kommt schon an deutsche Preise heran.
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Herzoperation

Ich habe mal meine bevorstehende Herzoperation zum Anlass genommen, einen eigenen Blog zu starten. Mein Herzfehler, eine Aortenklappeninsuffizienz 3. Grades, ist mir ja schon seit 35 Jahren bekannt. Damals, im Alter von 15 Jahren, wurde er beim Abhören im Rahmen einer sportmedizinischen Untersuchung festgestellt. Der Kardiologe hatte mir damals vorausgesagt, dass ich im Alter um die 50 eine Operation haben müsse; jetzt bin ich 51! Übrigens spüre ich den Herzfehler kaum, höchstens in der Nacht an einem doch sehr starken Puls, aber leider dehnt sich jetzt die Hauptschlagader immer weiter wegen der starken Blutströmung hinter der Klappe. Aus diesem Grund wird mir jetzt dringend zur Operation geraten. Die werde ich am 10. September im Unispital Basel vornehmen lassen.