Techblog: Pseudonetzwerkbrücke

Das Problem:
In unserer neuen Wohnung in Basel sehen wir uns mit dem Problem konfrontiert, dass der vom Internet- und IP-TV-Provider gestellte Wireless Router wegen der Lage des Glasfaseranschlusses mit allen Endgeräten drahtlos kommunizieren muss. Leider sind aber sowohl mein Desktopcomputer sowie mein Homeserver für Datensicherung und Home-Cloud nicht WLAN-fähig. Ich möchte keine LAN-Kabel durch Zimmertüren legen. Wie kann man hier vorgehen?
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Abschied

Nach etwas mehr als drei Jahren in China heißt es jetzt, wieder Abschied zu nehmen. Mifang ist schon seit Oktober in der Schweiz und ich werde wohl auch zum Jahresende nach Basel zurückkehren. Meine Business Unit passt ihre regionale Struktur der Vorgabe von Clariant an, weshalb „Nord Asien“ (China, Korea, Japan) geteilt wird: „Greater China“ (China, Hongkong, Taiwan) wird eigenständige Region, Korea und Japan werden in die neue Region „Asien Pazifik“ eingegliedert. Mein Nachfolger in China ist auch schon festgelegt, und ich freue mich, dass es wie schon vor zwölf Jahren beim Wegzug aus Korea ein lokaler Mitarbeiter ist. All das ist vorgestern bekanntgegeben worden und soll schon am 1. Januar umgesetzt sein. Ich werde aber im Januar nochmal wegen der Übergabe nach China zurückkehren.
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Drachenbootrennen

Gestern habe ich zum ersten Mal an einem Drachenbootrennen teilgenommen. Es war eine große Veranstaltung im Shanghai Aquatics Center, einer Traings-und Wettkampfstätte für Wassersportarten mit einer mehreren Kilometer langen Regattastrecke im Vorort Qingpu. Sowohl das Wetter wie auch die Stimmung waren grossartig. Das Shanghai Centre war mit sechs Teams vetreten, von denen fünf in unserem Lauf gegeneinander antreten mussten.
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Umzug in Shanghai

Mifang arbeitet seit Oktober wieder in der Schweiz, weshalb wir in den letzten Wochen ziemlich mit Umzug und Wohnungssuche in Basel beschäftigt waren. Es hat sich aber gelohnt und wir konnten eine schöne und zentrumsnahe Wohnung in der Nähe des Kannenfeldplatzes finden. Mifang wird dort im Dezember einziehen. Ich bin in Shanghai jetzt auch in eine kleinere Wohnung umgezogen. Der Auszug war stressiger als gedacht, da die reichen chinesischen Vermieter der alten Wohnung trotz einer unglaublich hohen Monatesmiete beim Auszug noch tagelang nach Kleinstschäden in der Wohnung gesucht haben, die sie in Rechnung stellen könnten. Auch war der Einzug in die neue Wohnung erst mal nervig, weil ein vorher versprochener Balkon gefehlt hat, aber nach Beschwerde habe ich dann doch noch ein anderes Apartment im gleichen Compound, aber diesmal mit Balkon bekommen. Unter dem Balkon ist leider eine Restaurantterrasse mit abendlicher Musikbeschallung. Trotzdem fühle ich mich hier jetzt sehr wohl, denn die Wohnung ist sehr schön und die Lage einzigartig. Ich bin in den „Shanghai Centre“ Apartments in der Nähe des Jing’an-Tempels und kann die Altstadt (French Concession) in wenigen Minuten zu Fuß erreichen. Das Bild zeigt den Blick von meinem Balkon.

View from Shanghai Centre
View from balcony of Shanghai Centre

In Shanghai angekommen

Nach den ersten drei Monaten in Shanghai sollte ich mich mal wieder melden. Viel freie Zeit hatten wir nicht bisher. Nach der Anreise stand erst mal die Übergabe von meinem Vorgänger an, das hieß dann zwei Wochen Reise durch China und Japan mit vielen Abschieds- und Willkommensdinnern. Wie es hier so üblich ist, waren dabei die nichtalkoholischen Getränke nur wenig gefragt. Auch danach war mein Terminkalender mit Besprechungen, Telefonkonferenzen und Besuchern gut gefüllt, gearbeitet wird zwischendurch, abends und am Wochenende. Um mal was von Shanghai zu sehen, hat die Zeit bisher noch nicht gereicht, aber das Jahr hat ja auch erst angefangen.
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Herzoperation ist gelungen

Etwas später als erwartet melde ich mich mit einem ersten Bericht nach der Operation am Dienstag, den 10. September. Gegen 11:00 Uhr bekam ich eine Beruhigungsspritze, danach war ich noch eine Zeit lang wach und hing meinen Gedanken nach, irgendwann bin ich wohl eingeschlafen und meine nächste Erinnerung – sehr unscharf – sind mehrere Krankenpfleger an meinem Bett, die versuchen, mich zu beruhigen. Dazwischen lag dann die Operation, die ab 14 Uhr etwa 4 Stunden gedauert hat, und bei der mein Körper bis auf 25°C abgekühlt wurde, damit der Ersatz der Aorta bei stehendem Blutkreislauf ohne Schäden durchgeführt werden konnte.
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