{"id":119,"date":"2018-04-21T11:55:56","date_gmt":"2018-04-21T11:55:56","guid":{"rendered":"http:\/\/blog.schaeferwo.de\/?p=119"},"modified":"2018-04-21T21:38:00","modified_gmt":"2018-04-21T21:38:00","slug":"techblog-pseudonetzwerkbruecke","status":"publish","type":"post","link":"http:\/\/blog.schaeferwo.de\/?p=119","title":{"rendered":"Techblog: Pseudonetzwerkbr\u00fccke"},"content":{"rendered":"<p>Das Problem:<br \/>\nIn unserer neuen Wohnung in Basel sehen wir uns mit dem Problem konfrontiert, dass der vom Internet- und IP-TV-Provider gestellte Wireless Router wegen der Lage des Glasfaseranschlusses mit allen Endger\u00e4ten drahtlos kommunizieren muss. Leider sind aber sowohl mein Desktopcomputer sowie mein Homeserver f\u00fcr Datensicherung und Home-Cloud nicht WLAN-f\u00e4hig. Ich m\u00f6chte keine LAN-Kabel durch Zimmert\u00fcren legen. Wie kann man hier vorgehen?<br \/>\n<!--more--><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge1-1024x515.png\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"422\" class=\"alignleft size-large wp-image-146\" srcset=\"http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge1-1024x515.png 1024w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge1-300x151.png 300w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge1-768x386.png 768w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge1-1200x603.png 1200w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge1.png 1522w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/p>\n<p>Eine einfache L\u00f6sung ist nat\u00fcrlich, Desktop-Computer und Server mit WLAN nachzur\u00fcsten, z.B. mit USB-WLAN-Dongles. Allerdings muss man diese Dongles erst mal kaufen und ich habe mich auch nicht damit besch\u00e4ftigt, wie man das unter Ubuntu einrichtet. Gerade beim Server ist mir eine Kabelanbindung lieber, um sicher einen SSH-Zugriff zu haben. <\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge2-1024x515.png\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"422\" class=\"alignleft size-large wp-image-147\" srcset=\"http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge2-1024x515.png 1024w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge2-300x151.png 300w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge2-768x386.png 768w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge2-1200x603.png 1200w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge2.png 1522w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/p>\n<p>Eine Netzwerkbr\u00fccke ist nat\u00fcrlich auch eine L\u00f6sung. Hier wird ein fehlendes Kabel mit einer Funkbr\u00fccke oder einer Kommunikation durch das Stromnetz \u00fcberbr\u00fcckt. Man braucht daf\u00fcr aber zwei Zusatzger\u00e4te und die m\u00fcssen auch erst mal gekauft werden. Die L\u00f6sung ist einfach, schnell und stabil, aber nicht ganz billig.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge3-1024x515.png\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"422\" class=\"alignleft size-large wp-image-148\" srcset=\"http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge3-1024x515.png 1024w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge3-300x151.png 300w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge3-768x386.png 768w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge3-1200x603.png 1200w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge3.png 1522w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/p>\n<p>Ich wollte aber gerne eine L\u00f6sung mit einem schon vorhandenen alten Router aufbauen, der als Empfangsstation in der Br\u00fccke arbeitet. Als Sendestation f\u00fcr die Br\u00fccke wollte ich den vom Provider bereitgestellten Router mitnutzen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" src=\"http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge4-1024x515.png\" alt=\"\" width=\"840\" height=\"422\" class=\"alignleft size-large wp-image-149\" srcset=\"http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge4-1024x515.png 1024w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge4-300x151.png 300w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge4-768x386.png 768w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge4-1200x603.png 1200w, http:\/\/blog.schaeferwo.de\/wp-content\/uploads\/2018\/04\/Bridge4.png 1522w\" sizes=\"auto, (max-width: 709px) 85vw, (max-width: 909px) 67vw, (max-width: 1362px) 62vw, 840px\" \/><\/p>\n<p>Hier fangen dann die Probleme an: Viele Router unterst\u00fctzen diesen sogenannten &#8222;Bridge-Modus&#8220;, aber nicht mein alter D-Link DIR-645.<\/p>\n<p>Der L\u00f6sungsversuch:<br \/>\nWenn die Firmware des Routers keine Bridge unterst\u00fctzt, dann muss halt die Firmware weg. Sowohl <a href=\"https:\/\/www.dd-wrt.com\/site\/\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">DD-WRT<\/a> wie auch <a href=\"https:\/\/openwrt.org\/start\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">OpenWRT<\/a> bieten alternative quelloffene Linux-basierte Betriebssysteme, die auf die meisten Router geflasht werden k\u00f6nnen. Mein DIR-645 wird allerdings nur vom letzteren unterst\u00fctzt. Das Aufspielen der <a href=\"https:\/\/openwrt.org\/toh\/d-link\/dir-645\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">OpenWRT Software<\/a> geht schnell und problemlos und der Router kann danach mittels Weboberfl\u00e4che Luci konfiguriert werden. Dazu muss der Modus &#8222;Bridge Client&#8220; gew\u00e4hlt werden. Der geflashte D-Link verbindet sich dann kabellos mit dem Hauptrouter, an dem keine \u00c4nderungen in der Konfiguration notwendig sind. An den D-Link werden dann die Endger\u00e4te, in unserem Fall der Desktopcomputer und der Ubuntu-Server, mit LAN-Kabeln angeschlossen, weitere WLAN-Verbindungen vom D-Link sind nicht m\u00f6glich. Allerdings befinden sich die am D-Link h\u00e4ngenden Ger\u00e4te jetzt in einem eigenen Netzwerk. Ich kann zwar von dort auf die mit dem Hautrouter verbundenen Ger\u00e4te zugreifen, z.B. den Smart-TY, aber von dort &#8222;sehe&#8220; ich den Desktop und den Server nicht. Viele Stunden Bem\u00fchungen, das mit der Netzwerkkonfiguration oder Routing-Tabellen auf beiden Routern zu beheben, bleiben leider erfolglos. Die L\u00f6sung ist damit unvollst\u00e4ndig, da ich vom Server nicht \u00fcber den Hauptrouter auf den TV oder mobile Endger\u00e4te streamen kann.<\/p>\n<p>Die L\u00f6sung:<br \/>\nDas OpenWRT-Zusatzmodul <a href=\"https:\/\/wiki.openwrt.org\/doc\/recipes\/relayclient\" rel=\"noopener\" target=\"_blank\">relayd<\/a> erm\u00f6glicht den Betrieb als Pseudobridge. Relayd vermittelt den Datenverkehr zwischen dem LAN-Teil des Client-Routers und der WLAN-Verbindung im gleichen Netzwerk. Der Hauptrouter kann auch den Endger\u00e4ten am Client-Router per DHCP eine IP-Adresse zuweisen.  Die Aufgabe ist damit gel\u00f6st. Die Einrichtung ist allerdings nicht ganz so einfach. Ein mit dem Router verkabeltes Endger\u00e4t (in meinem Fall der Desktopcomputer) muss zun\u00e4chst mit einer statischen IP-Adresse versehen werden, ansonsten ist die weitere Konfiguration nicht durchf\u00fchrbar. Dann wird die Br\u00fccke eingerichtet und der sekund\u00e4re Router in das WLAN des Hauptrouters eingeh\u00e4ngt. Das Prozedere ist auf der Webseite des relayd-Moduls gut beschrieben. Der sekund\u00e4re Router hat am Ende zwei Netzwerkadressen, eine f\u00fcr das kombinierte Netzwerk unter Administration des Hauprouters, und eine zweite f\u00fcr den Standalonebetrieb (z.B. w\u00e4hrend der Konfiguration). Am Ende nicht vergessen, dass Endger\u00e4t mit der statischen IP-Adresse wieder auf dynamische IP zur\u00fcckzusetzen, sonst kann es sich nicht mit dem kombinierten Netzwerk verbinden. <\/p>\n<p>Die L\u00f6sung funktioniert jetzt im Prinzip. Leider ist in meinem Fall die \u00dcbertragungsgeschwindigkeit vom Server zum Smart-TV nicht sehr hoch, da der Hauptrouter nicht gleichzeitig Daten kabellos vom Server empfangen kann und Daten kabellos zum TV weiterleiten kann, denn er hat nur einen Kanal zur Daten\u00fcbertragung zur Verf\u00fcgung und muss daher die Ger\u00e4te abwechselnd bedienen, was an der \u00dcbertragungsgeschwindigkeit nagt. Ich plane deshalb, bei Gelegenheit noch einen zweiten, noch \u00e4lteren Router als Sender f\u00fcr die WLAN-Bridge einzusetzen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Das Problem: In unserer neuen Wohnung in Basel sehen wir uns mit dem Problem konfrontiert, dass der vom Internet- und IP-TV-Provider gestellte Wireless Router wegen der Lage des Glasfaseranschlusses mit allen Endger\u00e4ten drahtlos kommunizieren muss. Leider sind aber sowohl mein Desktopcomputer sowie mein Homeserver f\u00fcr Datensicherung und Home-Cloud nicht WLAN-f\u00e4hig. 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